Bürgermeisterwahl 2017

Die FDP Bad Nauheim hat am 26. Januar die liberale Bürgermeisterkandidatin für die Wahl am 7. Mai vorgestellt.

 

Britta Weber ist 51 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Sie ist seit 2002 FDP-Mitglied und seit 2016 Stadtverordnete in Bad Nauheim. Darüber hinaus engagiert sich Britta Weber seit mehreren Jahren im Vorstand des Fördervereins der Stadtschule an der Wilhelmskirche, ist Pfarrgemeinderätin und Vorstandsmitglied in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in der Wetterau.

 

Sie will mit den liberalen Inhalten Stadtentwicklung, bezahlbarer Wohnraum, Zusammenleben in Bad Nauheim, solide Haushaltspolitik und kommunale Wirtschaftsförderung Wählerinnen und Wähler gewinnen.

Mitteilung in eigener Sache

Wir haben die traurige Pflicht Ihnen im Namen der FDP Bad Nauheim mitzuteilen, dass Pascal Coppieters am 13.12.2016 nach langer, schwerer Krankheit verstarb.

 

Herr Coppieters war seit 2002 Mitglied der FDP und übernahm in 2008 den Vorsitz des Ortsverbandes. Von 2006 bis 2011 war er unser Stadtverordneter, bei der Kommunalwahl im März 2016 wurde er gewähltes Mitglied des Ortsbeirates Kernstadt. Daneben war er zudem im Ausländerbeirat aktiv. Auch dem Kreisvorstand der FDP Wetterau gehörte er jahrelang an. Aus gesundheitlichen Gründen musste er bekanntlich seine Ämter im November aufgeben und den Ortsvorsitz ruhen lassen.

 

Pascal Coppieters hat mit seiner grundliberalen Einstellung und viel menschlichem Geschick den Vorsitz des Ortsverbandes inne gehabt. Besonders die Heranführung von jungen Menschen an die (Kommunal-) Politik lag ihm am Herzen. Er konnte mit seinem freundlichen Wesen Menschen für sich einnehmen und von der liberalen Sache überzeugen. Er fand in Bad Nauheim seine Liebe und er liebte diese Stadt. Als gebürtiger Belgier armenischer Abstammung mit belgischem, französischem und deutschem Pass war er zugleich besonders an internationaler Politik und auch der Integration von Migranten interessiert.

 

Die Liberalen in Bad Nauheim trauern um Pascal Coppieters.

 

 

Land spendiert für amerikanische Spuren in Bad Nauheim

 

Bad Nauheim – Auf Vermittlung des heimischen FDP-Landtags- und Kreistagsabgeordnete Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn hat der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Axel Wintermeyer, der Bürgerstiftung „Ein Herz für Bad Nauheim“ eine finanzielle Zuwendung in Höhe von € 2.500,00 zur Verfügung gestellt. Der Präsident der Bürgerstiftung, Armin Häfner, hatte bereits Ende des vergangenen Jahres um eine entsprechende Unterstützung gebeten, die aufgrund haushaltsrechtlicher Vorgaben nicht umgesetzt werden konnte.

 

„Ich bin meinem ehemaligen Kabinettskollegen, Axel Wintermeyer, sehr dankbar, dass er meiner Anregung folgend, in diesem Jahr aus Sondermitteln diese einmalige Zuwendung in Höhe von € 2.500,00 der Bürgerstiftung Bad Nauheim zur Verfügung stellt. Dies macht deutlich, dass sich das Land Hessen auch in dieser Legislaturperiode sehr intensiv um die Unterstützung der Arbeit ehrenamtlicher Bürgerstiftungen vor Ort bemüht,“ hob Hahn hervor, der als stellvertretender Ministerpräsident auch stellvertretender Vorsitzender der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ war.

 

Nach den Vorstellungen von Armin Häfner sollen „Amerikanische Spuren in Bad Nauheim“ auf den verschiedensten Gebieten aufgezeichnet und für die nachfolgenden Generationen dokumentiert werden. „Das ist eine wichtige Arbeit, nicht nur für die Heimatkunde, sondern auch für das Verhältnis des Landes Hessen - insbesondere in der Nachkriegszeit - mit den Vereinigten Staaten von Amerika,“ hob Hahn abschließend hervor.

 

FDP Bad Nauheim gegen Videoüberwachung

 

Heidt: „Kameras können Polizei nicht ersetzen!“

 

Als einzige Fraktion im Stadtparlament stellt sich die Bad Nauheimer FDP gegen die diskutierte Installation von sechs Überwachungskameras am Marktplatz. Die Freidemokraten halten auch nach der Beschlussempfehlung des Bauausschusses bzw. des Haupt- und Finanzausschusses an ihrer Position fest: Das Vorhaben des Magistrats ist nicht nur bürgerrechtlich hochproblematisch, sondern auch in seiner Wirksamkeit umstritten. Dazu erklärt Peter Heidt, Mitglied der FDP-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender der FDP Wetterau:

 

„In einem Anfall von politischem Aktionismus gehen hier die Rechte der Bad Nauheimer Bürger verloren – ohne erfolgsversprechende Perspektive auf eine tatsächliche Verbesserung der Situation am Marktplatz. Experten zweifeln den Sicherheitszuwachs, der von Überwachungskameras im öffentlichen Raum ausgeht, aus zahlreichen Gründen an: Sie wirken nicht präventiv, sie verfügen über kein Alarmsystem und die Aufnahmen gerade während der relevanten Tageszeiten sind nicht sicher verwertbar. Das gesamte System ist also fragwürdig. Wenn überhaupt erhöhen Kameras die gefühlte Sicherheit, wobei sie ausgerechnet auf gesetzestreue Bürger abschreckend wirken können.“ Freidemokrat Heidt analysiert weiter: „Insgesamt wirkt das Unterfangen von CDU und UWG wie eine Alibi-Sicherheitsmaßnahme, nachdem die schwarz-grüne Landesregierung den Polizeiposten im Bad Nauheimer Ortskern gestrichen hat. Die Fraktionen müssten eigentlich ihre Kontakte in die Landespolitik spielen lassen, um die Streife zurückzugewinnen. Eins ist klar: Auf die Erosion des Rechtsstaats durch schwindende Polizeipräsenz kann die weitere Erosion der Bürgerrechte durch öffentliche Überwachung keine ernsthafte Antwort sein. Als Freidemokraten sind wir Wächter des Rechtsstaats und lehnen Überwachungstendenzen auf jeder Ebene entschieden ab.“

Um sich eine fundierte Meinung bilden zu können, hat die FDP Gespräche mit den betroffenen Wirten am Bad Nauheimer Marktplatz geführt. Dazu der FDP Fraktionsvorsitzende Benjamin Pizarro: „Sieben der acht Gaststättenbetreiber sagen aus, dass sie sich von den Videokameras keine Verbesserung der Lage versprechen. Die Politik sollte nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entscheiden. Es geht um die tatsächliche Sicherheit der Gastwirte, nicht um die gefühlte Sicherheit einiger Stadtparlamentsmitglieder, die sich mit dem Überwachungssystem ein 43.000 Euro teures gutes Gewissen kaufen möchten. Kameras können Polizisten nicht ersetzen!“ Nach Auffassung der FDP sollte das für die Videoüberwachung vorgesehene Geld besser für die Bezahlung von Polizeistreifen verwendet werden.

 

Freidemokraten unterstützen Konzept zur Ortskernrevitalisierung


Freidemokraten unterstützen Konzept zur Ortskernrevitalisierung

FDP Bad Nauheim empfängt Steinfurther Innenarchitektin Julia Woisetschläger

Als Expertin zu einem der Kernthemen der Bad Nauheimer FDP haben die heimischen Freidemokraten vergangene Woche die Innenarchitektin Julia Woisetschläger eingeladen. Die Steinfurtherin hat ihr Heimatdorf zum Thema ihrer Masterarbeit des Studiengangs Architektur in Wiesbaden gemacht und im Rahmen dessen ein Konzept zur Ortskernrevitalisierung des „Rosendorfs“ erarbeitet. Nun stellte sie ihr „Ort Raum Konzept“ den Mitgliedern der Bad Nauheimer Liberalen vor.

„Ich habe die ortstypische Architektur analysiert, mehrere Hoftypen definiert und mir gezielt Nutzungen erarbeitet, die ein Dorf auf jeden Fall benötigt“, erklärt Woisetschläger ihre Arbeit. Da die historische Nutzung der Häuser und Scheunen nicht mehr zeitgemäß sei, schlägt Frau Woisetschläger eine Umfunktionalisierung vor. In die bisherigen Wohnhäuser könnten Handel, Gastronomie und Gewerbe einziehen, die Scheunen könnten zu großzügigen modernen Wohnhäusern umgebaut werden. So könne Wohnen und Arbeiten in der Zukunft gestaltet und verbunden werden. Das verbessere die Lebensqualität der Bewohner.
Gute Architektur mit der richtigen Nutzung könne laut der Architektin im Dorf neue Orte der Kommunikation schaffen. Außerdem würde durch die nahe Erreichbarkeit der Verkehr deutlich reduziert, was Steinfurth noch lebenswerter mache. Auch ältere Bürger könnten vom Wandel durch den Erhalt ihrer Selbstständigkeit profitieren.

Pascal Coppieters, Ortsvorsitzender der FDP Bad Nauheim, fasst nach Woisetschlägers Vortrag zusammen: „Die Kurstadtliberalen sind sehr erfreut, dass junge Personen sich mit Projektstudien aus der Heimat, hier Steinfurth, beschäftigen. Dies garantiert ein hohes Maß an Authentizität. Wir betonen als Freidemokraten die Wichtigkeit des Bereichs Stadtentwicklung, besonders die Weiterentwicklung bereits bestehender Wohnzentren. Das ständige Planen und Realisieren von Neubaugebieten gerät zwangsläufig an ein Ende. In Zeiten von Gentrifizierung gilt es, innovative Ideen zu entwickeln. Frau Woisetschläger lieferte die richtigen Ansätze hierzu. Darum unterstützt die Bad Nauheimer FDP das ‚Ort Raum Konzept‘.“

Woisetschlägers Besuch bei der FDP Bad Nauheim fand Rahmen deren Mitgliedertreffens im Pfälzer Hof statt, zu dem der Ortsverband am jeweils zweiten Mittwoch jeden Monats einlädt. Einen Auszug des Konzepts zur Ortskernrevitalisierung steht für Interessenten auf der Webseite von Julia Woisetschläger unter http://www.juliawoi.de/portfolio/julia-woisetschlaeger-innenarchitektur-ort-raum-konzept-bad-nauheim-steinfurth/
zur Verfügung.

FDP Fraktion unter neuer Führung

 

 

Nach dem bemerkenswert guten Abschneiden bei der Kommunalwahl der Bad Nauheimer FDP haben sich die Liberalen zur konstituierenden Fraktionssitzung zusammengefunden. Mit 12,9% bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung konnten sie ihr historisch bestes Ergebnis erzielen und die Größe der Fraktion verdoppeln. Nunmehr werden sechs Stadtverordnete liberale Kommunalpolitik für die Bürgerinnen und Bürger in der Kurstadt machen.

 

„Es ist Zeit für Veränderungen“, lautete der Slogan von Spitzenkandidat Benjamin Pizarro, der bereits in den letzten fünf Jahren Mitglied der Fraktion war. Um diesem Motto gerecht zu werden, wurde der 25-jährige Nieder-Mörler zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt und löst somit Manfred Schneider ab, der dieses Amt in den letzten 23 Jahren ausfüllte. „Was Manfred Schneider in den letzten Legislaturperioden für die Fraktion und unseren Ortsverband geleistet hat, ist kaum in Worte zu fassen“, unterstrich Ortsverbandsvorsitzender Pascal Coppieters das Engagement des scheidenden Fraktionschefs, der der Fraktion erhalten bleiben wird und weiterhin stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher sein wird.

 

„Ich bin mir der Verantwortung dieses neuen Amtes bewusst“, erklärte Pizarro, der den Wechsel an der Spitze mit der Übergabe eines Staffelstabs verglich. Auch wenn sich mit einer neuen Person sicherlich einiges ändere, an einem wolle er ganz sicher festhalten: „Wir wollen auch weiterhin konstruktiv für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger arbeiten und uns mit unserem Programm einbringen. Daher stehen wir für Gespräche mit den anderen Fraktionen zur Verfügung.“ Zu Pizarro, Schneider und Siegrid Bourdin, die zusammen die bisherige Fraktion bildeten, kommen für die kommende Legislaturperiode Peter Heidt, Britta Weber und Pascal Coppieters hinzu. Eine neue Arbeitsgrundlage, wie Pizarro unterstrich: „Wir können die anstehenden Aufgaben nun viel besser auf mehr Fraktionsmitglieder verteilen und können somit viel stärker auftreten.“


Unsere Kandidaten für die Kommunalwahl 2016

 

Lernen Sie unsere Kandidaten für die Kommunahlwahl 2016 unter dem Menüpunkt Unser Team für Sie besser kennen! Das aktuelle Wahlprogramm haben wir Ihnen auch unter dem entsprechenden Menüpunkt als Download bereitgestellt. 

 

Sie können unsere Kandidaten auch persönlich Kennenlernen. Unsere Kandidaten freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Fragen! 

 

Ihr Benjamin Pizarro

Spitzenkandidat FDP Bad Nauheim

 

 

 

 

 

 

 

 

Wann? Wo? 

 

An der Stele, Fußgängerzone Bad Nauheim am 

 

 Samstag, 6. Februar

 Samstag, 13. Februar

 Samstag, 20. Februar

 Samstag, 27. Februar

 Samstag, 5. März

 

ab 9.00 Uhr



Kommunalwahl 2016 

 

Benjamin Pizarro an der Spitze der FDP-Kandidatenliste für die Stadtverordnetenversammlung Bad Nauheim gewählt. 

 

Die Mitglieder des FDP-Ortsverbands Bad Nauheim haben im Pfälzer Hof ihre Kandidatenliste für die am 6. März 2016 stattfindenden Wahlen der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte für Bad Nauheim gewählt. Spitzenkandidat der Bad Nauheimer Freidemokraten für die Stadtverordnetenversammlung ist erstmals der 25-jährige Benjamin Pizarro, welcher seit der aktuellen Legislaturperiode der FDP-Stadtfraktion angehört.

 

Auf Platz zwei steht der momentane Fraktionschef Manfred Schneider. In weiteren Einzelwahlen bestimmte die Mitgliederversammlung ihre Kandidaten für die Listenplätze drei bis zehn. Auf Pizarro und Schneider folgen die FDP-Stadtverordnete Sigrid Bourdin, der FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzende Peter Heidt, Britta Weber, Tillmann Weber, mit einstimmigen Ergebnissen auf den Plätzen sieben und acht Dr. Bohnet und Helga Bucerius-Macco. Den neunten Kandidatenplatz belegt Ralf Hettinger, auf Platz zehn einstimmig gewählt der Bad Nauheimer FDP-Ortsvorsitzende Pascal Coppieters. In verbundener Einzelwahl bestimmten die Freidemokraten anschließend ebenfalls einstimmig die Listenplätze elf bis 21.

 

Neben den Wahlen der Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung standen außerdem die Wahlen der Ortsbeiräte in Bad Nauheim auf der Tagesordnung. Für die Kernstadt kandidierten erfolgreich Pascal Coppieters, Günter Neubauer und Tillmann Weber, für Nieder-Mörlen Manfred Schneider, Benjamin Pizarro und Martin Weisser, für Rödgen-Wisselsheim Gernot Schäfer und der jungliberale Samuel Flegel, für Schwalheim Frau Helga Bucerius-Macco. 

 

Der Bad Nauheimer FDP-Ortsvorsitzende Pascal Coppieters zeigte sich nach den Wahlen erfreut über das vielfältige Team auf den oberen Plätzen der Kandidatenliste: „Wir haben heute eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen liberalen Männern und Frauen auf die aussichtsreichen Plätze unserer Liste gewählt. Bis dahin ist nun aber erst einmal Wahlkampf angesagt.“