Home » AntrĂ€ge » Antrag zum Zugfahrplan am Bahnhof Bad Nauheim wĂ€hrend der Landesgartenschau
13. November 2009

Sehr geehrter Herr Prof. Feyerabend,

die FDP Fraktion bittet Sie die folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nÀchsten Stadtverordnetenversammlung zu setzen:

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt darauf hinzuwirken,

dass die Haltestellen des Mittelhessen-Expresses in

in Bad Nauheim im Rahmen des neuen Fahrplans

fĂŒr 2010 nicht ausgedĂŒnnt, sondern auf

dem bisherigen Niveau  beibehalten werden.

BegrĂŒndung:

Die Bahn AG wird mit Wirkung zum 13. Dezember d. J. ihren Fahrplan fĂŒr 2010 Ă€ndern. Darin ist vorgesehen, dass u.a. der Mittelhessen-Express, der zwischen Frankfurt und Gießen verkehrt, in Bad Nauheim weniger anhĂ€lt. Mit welcher BegrĂŒndung die Bahn dies tut, ist seit Jahren allseits bekannt und muss hier nicht nĂ€her erlĂ€utert werden. Der Imageschaden und der wirtschaftliche Nachteil fĂŒr die betroffenen Gemeinden und StĂ€dten ist auf jeden Fall enorm. Ganz besonders trifft dies fĂŒr 2010 auf unsere Stadt zu, wenn wir die LGS durchfĂŒhren. Das Konzept der Verantwortlichen der Schau war immer, die Besucher auch ĂŒber den Personenverkehr der Bahn zur Schau anzulocken, um vor allen Dingen auch den zu erwartenden starken Individualverkehr mit allen seinen negativen Auswirkungen nach Möglichkeit einzuschrĂ€nken. Der Bahnhof soll dabei die Eingangspforte fĂŒr unsere Besucher sein. Wir haben aufwendig den Bahnhofsvorplatz umgestaltet, das GebĂ€ude von außen renovieren lassen, der Innenraum soll auch noch umgestaltet werden, die Bahnhofsallee ist grundlegend saniert worden und die Bahn AG hat die Bahnsteige mit einem neuen Dach und neuem  Bodenbelag modernisiert und sogar ein behindertengerechter Aufzug wird zur Zeit noch gebaut. All dies ist in jahrelanger Arbeit kostenaufwendig durchgezogen worden, um möglichst viele GĂ€ste, die dringend benötigt werden, mit einem ansprechenden Entree begrĂŒĂŸen zu können.

Nun wird die Frequenz der Stopps einiger ZĂŒge eingeschrĂ€nkt. Im Grunde genommen ist dies ein Schlag ins Gesicht. Wir fordern daher den Magistrat im Zusammenwirken mit der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der LGS auf, bei der Bahn AG unverzĂŒglich darauf hinzuwirken, dass diese Reduzierung zurĂŒckgenommen wird. Zwei Monate vor Inkrafttreten des neuen Fahrplans mĂŒsste dies noch möglich sein. Notfalls mĂŒsste die hessische Landesregierung, die ja auch erhebliches Interesse an der Wirtschaftlichkeit der Schau hat, eingeschaltet werden, um den notwendigen Druck auszuĂŒben. Viele Besucher werden beabsichtigen, mit dem öffentlichen Personenverkehr anzureisen, sodass diese Maßnahme unabdinglich ist.

Weitere BegrĂŒndung erfolgt mĂŒndlich.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Manfred Schneider

schneider

Dieser Eintrag wurde erstellt am 13. November 2009 und ist abgelegt unter AntrÀge .
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